25.02.2011, 21:48 Uhr
CDU: Ja zur Sanierung der Westspange in Gelnhausen - Nein zum vermeidbaren Verkehrschaos
Der CDU-Stadtverband Gelnhausen und der CDU-Ortsverband Hailer fordern das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Gelnhausen sowie die Gelnhäuser Stadtverwaltung dazu auf, bei der Bauablaufplanung der Sanierung der Westspange zu sinnvollen Lösungen zu kommen, um die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger sowie die betroffenen Gewerbereibenden zu minimieren.
„Die Sanierung der Gelnhäuser Westspange ist unbestreitbar eine wichtige Straßenbaumaßnahme, da der derzeitige Zustand der Fahrbahn dies zeitnah erfordert. Dass es dabei zu unvermeidbaren Einschränkungen für den Straßenverkehr von und nach Gelnhausen kommt, ist für uns nachvollziehbar. Aber das ASV muss jetzt dringend prüfen, wie das vorhersehbare Verkehrschaos bei einer parallelen Realisierung der Westspangensanierung mit mehrmonatiger einseitiger Sperrung der Fahrbahn aus Richtung der Stadtteile Hailer und Meerholz sowie der Gemeinde Freigericht und dem Bau der neuen Bahnunterführung zwischen Gelnhausen und Altenhaßlau vermieden werden kann. Die bisherige Planung, die diese Fahrbahnsperrung in 2011 und 2012 vorsieht, sehen wir äußerst kritisch. Den Befürchtungen der Bürgerinnen und Bürger und der betroffenen Firmen muss zwingend Rechung getragen werden.“, erklärten dazu der Vorsitzende des CDU-Stadtverbands Gelnhausen, Dr. Peter Tauber MdB, der Vorsitzende der CDU Hailer, Marco Wilfert und der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung, Rüdiger Rein.

Dr. Tauber hat das ASV in einem Gespräch darauf hingewiesen, dass die in Realisierung befindliche Beseitigung des höhengleichen Bahnübergangs zwischen Gelnhausen und Altenhaßlau bei der Bauablaufplanung der Westspange berücksichtigt werden müsse. Alternativ müsse auch eine zweispurige verengte Verkehrsführung auf der Westspange in der Bauzeit in Betracht gezogen werden. "Ich bin dankbar, dass das ASV angekündigt hat, weitere Optionen zu prüfen, mit dem Ziel die Belastungen zu minimieren und die zeitliche Überschneidung der beiden angesprochenen Großbaustellen zu reduzieren", so Dr. Tauber im Nachgang zu dem Gespräch mit dem ASV.

Sollte sich die parallele Realisierung von Westspangensanierung und dem Bau der Bahnunterführung als alternativlos herausstellen, sollte das ASV nach Ansicht der Christdemokraten von der beabsichtigten einseitigen Fahrbahnsperrung für den Verkehr aus Freigericht, Hailer und Meerholz absehen und die Verkehrsführung über eine zweispurige, im Baustellenbereich verengte Westspangen-Fahrbahn herstellen.

„Wenn die Zufahrt von Freigericht nach Gelnhausen über die neue Bahnunterführung oder über die verengte zweispurige Westspange ermöglicht werden würde, würde dies auch für den Stadtteil Hailer die Belastungen aus Westspangensanierung reduzieren. Zu erwartende zusätzliche Verkehre von Freigericht in Richtung Lieblos könnten damit vermindert oder gar vermieden werden.“, so Dr. Tauber, Wilfert und Rein

Der bestehende höhengleiche Bahnübergang in Hailer in Richtung Lieblos, für dessen zeitnahe Beseitigung sich die CDU vehement einsetze, weise ebenfalls sehr lange Schließzeiten auf und sei daher nur sehr begrenzt zur Aufnahme von erhöhtem Verkehrsaufkommen aus der Umleitungsstrecke geeignet. Auch unter diesem Aspekt sei die von der CDU angestrebte Lösung sinnvoll.

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