23.02.2011, 16:07 Uhr
CDU Hailer stellt Wahlprogramm vor
Familien und Lebensqualität stehen im Mittelpunkt
Der CDU-Ortsverband Hailer hat im Rahmen eines politischen Stammtischs, an dem auch die Spitzenkandidatin der CDU Gelnhausen, Doris-Maria Viel, und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Dr. Peter Tauber teilgenommen haben, seine Leitsätze zur Kommunalwahl vorgestellt. Der Spitzenkandidat der CDU zur Ortsbeiratswahl, Dr. Jörg Lehnert und Ortsverbandsvorsitzender Marco Wilfert gingen dabei auf die Schwerpunkte „Familienpolitik“ und „Hailer lebenswerter machen“ ein.
So setzt sich die Hailerer CDU für eine bedarfsgerechte Verlängerung der Öffnungszeiten für Berufstätige an einer der Hailerer Kinderbetreuungs-einrichtungen (Goethestr. oder Konrad-Schneider-Weg) ein.  „Die derzeitigen Öffnungszeiten sind für die zahlreichen Eltern, die im Rhein-Main-Gebiet arbeiten und dorthin täglich pendeln müssen nicht immer ausreichend. Eine der beiden Hailerer Einrichtungen könnte als Pilotprojekt im Gelnhäuser Stadtgebiet verlängerte Öffnungszeiten anbieten.
Auch für die Grundschulkinder und deren Eltern möchten wir Verbesserungen erzielen. Die bereits bestehenden Angebote wie z.B. die Betreuungsangebote an der Ysenburgschule möchten wir bedarfsgerecht ausbauen. Der Ausbau von Betreuungsangeboten in Kindergärten und Kitas macht nur dann einen Sinn, wenn sichergestellt wird, dass Kinder und Eltern mit dem Ausscheiden aus den Kitas und dem Eintritt in die Grundschule nicht allein gelassen werden, sondern auch anschließend in ausreichendem Maße Betreuungsmöglichkeiten angeboten werden. “, erklärte Ortsverbandsvorsitzender Marco Wilfert. 
Der Spitzenkandidat der Hailerer CDU, Dr. Jörg Lehnert, betonte, dass der Zustand des Bahnhofs Hailer-Meerholz bereits seit vielen Jahren absolut inakzeptabel sei. „Wir fordern daher eine gemeinsame Initiative der Stadtverwaltung Gelnhausen mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund, dem Main-Kinzig-Kreis, dem Land Hessen und der Deutschen Bahn zur Erstellung einer Konzeption zur Modernisierung der Verkehrsstation“, so Dr. Lehnert.  Die Stadt Gelnhausen müsse endlich initiativ handeln und alle Beteiligten an einen Tisch bringen.
Dazu sei durch die Stadtverwaltung ein klar definierter Meilensteinplan erstellen und der Prozess aktiv voranzutreiben. „ Es wird hier keinen Fortschritt geben, wenn weiterhin seitens der Stadt Gelnhausen ausschließlich die Missstände bejammert werden - es muss endlich gehandelt werden.“, forderte Dr. Lehnert.  Die Verkehrssituation in der Jahnstraße sieht die CDU Hailer als verbesserungsbedürftig an: „In der Jahnstraße entstehen für Schulkinder, aber auch für Senioren durch teils nicht angepasste Geschwindigkeiten insbesondere von PKW gefährliche Situationen. Immerhin weist selbst die Ysenburgschule in ihrem Schulwegeplan auf die Gefahren in der Jahnstraße hin.
Um diese Gefährdung zu minimieren, fordern wir eine deutlichere Ausweisung der Jahnstraße als Tempo-30-Zone und als Schulweg. Es sollte seitens der Stadtverwaltung geprüft werden, ob z.B. durch Fahrbahnverengungen oder andere geeignete bauliche Maßnahmen in der Unteren Jahnstraße eine Minimierung der Gefahren für Fußgänger und Radfahrer erreicht werden kann“, so Wilfert.  Weitere Forderungen der CDU Hailer sind die Beseitigung des bestehenden höhengleichen Bahnübergangs in Richtung Gründau-Lieblos, die Beibehaltung der bestehenden Vereinsförderung, der Einsatz innovativer Lärmschutztechnologien an der Bahnstrecke zur Minimierung der Lärmbelastung der Hailerer Bevölkerung sowie der Erhalt des Stadtbussystems mit gerade an Samstagen verbesserten Taktzeiten. Auch die fehlenden Unterstellmöglichkeiten an den Bushaltestellen am Hailerer Kreisel müssen nach Ansicht der Christdemokraten umgehend installiert werden.

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