10.02.2011, 13:00 Uhr
CDU Gelnhausen bittet Pipa um Zurückhaltung
Rein: „Konzessionierung der Gelnhäuser Netze ist eine Gelnhäuser Angelegenheit“
Die CDU Gelnhausen reagiert irritiert auf eine Pressemitteilung des Landrats, in der er erneut die Stadt Gelnhausen auffordert,  die Versorgungsnetze für Strom und Gas bei der nächsten Konzessionierung selbst zu übernehmen.  Die CDU bittet den Landrat, solche Einmischungen in Zukunft zu unterlassen.
„Die Konzessionierung der Gelnhäuser Netze ist eine Gelnhäuser Angelegenheit. Die CDU Fraktion empfindet es als äußerst unpassend, dass die Mandatsträger der Barbarossastadt ständig über die Zeitung Ratschläge aus dem Landratsamt bekommen. Hier sollte sich Erich Pipa zurückhalten. Die Bürger unserer Stadt haben ihre Vertreter gewählt und die Stadtverordnetenversammlung wird sich der Frage der Konzessionierung in Zusammenarbeit mit dem Magistrat und dem Bürgermeister annehmen. Ich bin überzeugt, dass wir hier auch ohne ständige Belehrungen von außen eine gute Entscheidung fällen werden“, unterstreicht der CDU Fraktionsvorsitzende Rüdiger Rein.

Die Stadt hat einen Arbeitskreis eingerichtet, der sich mir den Chancen und Risiken der Rekommunalisierung der Netze beschäftigt. Dieser ist mit Vertretern aller Parteien aus Stadtverordnetenversammlung und Magistrat besetzt.  Mit der Hilfe von externen Experten und Gutachten wird sich dieses Gremium ein Bild machen und dieses dann in die zuständigen Entscheidungsgremien geben, damit die Stadtverordneten am Ende eine richtige Entscheidung fällen können. „Ich bin überzeugt, dass die Stadt Gelnhausen zu einem guten Ergebnis kommen wird. Wir müssen auf die Fakten schauen und dann ganz unideologisch, ganz faktenorientiert entscheiden. So wie es für die Gelnhäuser am besten und kosteneffizientesten  ist. Da müssen alle Parteien zusammenarbeiten und gemeinsam mit der Verwaltung und dem Bürgermeister eine wichtige Entscheidung für Gelnhausen treffen. Bei so etwas da schaden die beständigen Maßregelungen über die Zeitung nur. Hier ist einfach mehr Zurückhaltung vom Landrat gefragt“, betont Rüdiger Rein abschließend.






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