07.05.2007, 06:44 Uhr
 
Straße Zum Taubengarten feierlich eingeweiht
Eine "unendliche Geschichte" ging am Wochenende zu Ende - Bürgermeister Thorsten Stolz lobt Bürgerengagement
Mit einer Feierstunde und einem anschließenden Fest wurde am Samstag die Straße Zum Taubengarten offiziell eröffnet und ihrer Bestimmung übergeben. Zum Anlass passend enthüllte Bürgermeister Thorsten Stolz auch gleich noch ein neues Straßenschild. Die Eigentümer- und Anwohnerinitiative lud außerdem zur Teilnahme an einem Familienquiz ein. Da wurden viele Details zur Straße abgefragt und Bürgermeister Thorsten Stolz hatte als ersten Preis eine Erlebnisführung für eine Familie ausgelobt.
Bürgermeister Stolz erinnerte in seiner Ansprache an das Märchen "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende und sagte: "Mit dem heutigen Tage geht eine unendliche Gelnhäuser Geschichte zu Ende, nämlich der Endausbau der Straße Zum Taubengarten." Bereits ab 1983 hätten Hauseigentümer Vorauszahlungen dafür geleistet. Einige mussten somit mehr als 20 Jahre auf die Fertigstellung warten.
Anfang November vergangenen Jahrs war Baubeginn und vor wenigen Tagen wurden die letzten Arbeiten abgeschlossen. Nicht nur der Zustand der Straße habe sich positiv verändert, durch die Entscheidung die Straße als verkehrsberuhigten Bereich, "als so genannte Spielstraße auszuweisen", habe sich insbesondere auch für die Kinder "ein Mehr an Verkehrssicherheit ergeben". Insgesamt stellte die Stadt 280 000 Euro für die Baumaßnahme zur Verfügung. Das jetzige Ergebnis sei gleichzeitig als positives und nachahmenswertes Beispiel für Bürgerengagement und guter Zusammenarbeit zwischen Stadt und Bürgerschaft zu werten. Sein Dank galt der Eigentümer- und Anwohnerinitiative, deren "Hartnäckigkeit, konstruktive Mitarbeit und gute Öffentlichkeitsarbeit" er lobte. Die Sprecher der Initiative, Hans Jürgen Freund, Hosseinali Javidani und Lothar Spahn, hätten dabei auch immer für einen guten Informationsfluss zwischen allen Beteiligten gesorgt.
Sprecher Hans Jürgen Freund war sehr stolz darauf, dass es "in nur 18 Monaten intensivster Beratung und Werbung bei den politischen Gremien" gelungen sei, "die schönste Straße unserer Stadt nach modernsten Gesichtspunkten zu planen und zu verwirklichen". Alle Gespräche seien "ausnahmslos fair und konstruktiv" gewesen. Er unterstrich, dass die Sprecher nur die Mittler der Mehrheitsentscheidungen gewesen seien. Als Gesamtbauvolumen nannte er gut 400 000 Euro und wünschte, dass sich der Zusammenhalt der Anwohner weiter entwickeln möge: "Vielleicht können wir in Jahresfrist das erste Taubengarten-Straßenfest gemeinsam ausrichten und feiern, im Juli 2008!" In seiner äußerst detailreichen Ansprache sagte Freund unter anderem auch, dass das erste Haus 1976 gebaut wurde und derzeit 48 Häuser mit rund 120 Wohneinheiten stünden. Insgesamt gebe es 59 Grundstücke. In seiner Rede waren somit auch alle Antworten des Fragespiels enthalten. Freunds Dank galt schließlich noch den Vertretern der zuständigen Ämter und der ausführenden Firmen.
GT (se).

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