04.03.2011, 16:41 Uhr
CDU fordert sachliche Diskussion
Die CDU Fraktion zeigt sich verwundert über die letzten öffentlichen Verlautbarungen der Gelnhäuser SPD und ihres Bürgermeisters bezüglich der Housing Area.


"Es ist unsere Pflicht als Stadtverordnete das Beste für Gelnhausen zu leisten. Vielleicht kommen wir ja wirklich zu dem Schluss, dass das neue Gutachten falsch ist, aber dafür müssen wir es kennen und diskutieren. Wenn man uns dieses Recht verweigert, dann wirft das einen Schatten auf die Entwicklung der Housing Area. Alls was wir wollen ist eine sachliche Diskussion", unterstreicht der CDU Fraktionsvorsitzende Rüdiger Rein.

Die CDU hatte, nachdem sie aus der Presse von einem neuen Gutachten über die Housing Area erfahren hatte, gefordert, dass alle Stadtverordneten dieses Gutachten zur Ansicht bekommen, damit sie sich ein eigenes Bild über die neuen Aussagen und Fakten machen können. Für die Gelnhäuser Union sind die bisher veröffentlichten Aussagen sehr schwerwiegend und müssen überprüft werden. Ein pauschales Abtun des Gutachtens, ohne es zu kennen, kommt für die CDU Gelnhausen nicht in Frage.

Das neue Gutachten, das alle Stadtverordneten nur aus den in GT und GNZ veröffentlichten Auszügen kennen, prognostiziert massive  Schädigungen für die Innenstadt und die Schließung mehrerer Gelnhäuser Traditionshäuser. Diese Aussagen verlangen eine genaue und seriöse Prüfung. Für die CDU hat dies nichts mit Politik oder Polemik, sondern mit seriösem Arbeiten zu tun. "Wenn mir ein Institut in einem Gutachten mitteilt, dass die jetzige politische Planung die Innenstadt zerstört, dann müssen wir diese Aussagen doch ergebnisoffen überprüfen. Alles Andere wäre unverantwortlich. Es tut mir leid, aber ich verlasse mich da nicht einfach auf die Mutmaßungen aus dem Rathaus. Diese sind schon zu oft fehlgegangen", führt Rüdiger Rein aus.

Empört weist die CDU die Unterstellung des Bürgermeisters zurück, sie spränge auf einen Wahlkampfzug auf und Verfolge die Interessen Kauflands. "Ich weiß nicht, woher der Bürgermeister diese Idee hat. Ich halte sie für abstrus und möchte mich damit auch gar nicht weiter beschäftigen. Die CDU macht keine Politik für Einzelinteressen, sondern für die Stadt mit allen ihren Bürgern", unterstreicht Rüdiger Rein.



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