28.02.2011, 14:25 Uhr
Tauber: "Wortwahl wirft bezeichnendes Licht auf Frau Horst"
Dr. Peter Tauber zur Beschimpfung der CDU durch die SPD-Vorsitzende
Der Vorsitzende der CDU Gelnhausen Dr. Peter Tauber kritisiert die SPD-Vorsitzende in Gelnhausen, die ehrenamtliche Stadträtin Pia Horst, für ihre Äußerung, die CDU Gelnhau-sen sei „verdorben“ und fordert von Frau Horst eine Entschuldigung. Es sei nicht hin-nehmbar, dass die ehrenamtliche Stadträtin der SPD nicht nur alle CDU-Mandatsträger, sondern auch die gut 200 Mitglieder des CDU-Stadtverbands pauschal beleidige.
„Frau Horst hat in der Vergangenheit immer den Eindruck erweckt, sie bedauere den oft rauen Umgangston in der Gelnhäuser Kommunalpolitik. Nun wird deutlich, dass sie selbst dazu erheblich beträgt“, findet Tauber. Die Äußerungen von Frau Horst wiegen umso schwerer, als sie Mitglied des Magistrats, eines Kollegialorgans sei. Es sei zudem nicht die erste Entgleisung von Frau Horst. Bezeichnend sei auch die Ankündigung, mit der Linkspartei in Gelnhausen gemeinsame Mehrheiten suchen zu wollen.

„Wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen schmeißen“, findet Tauber und stellt sich schützend vor die Mandatsträger aus den Reihen der CDU. „Mir bist bewusst, dass in Gelnhausen oft heftig gestritten wird. Dass mancher sich dabei im Eifer des Gefechts im Ton vergreift, kann vorkommen, sollte aber die Ausnahme bleiben. Wer aber auf einer Pressekonferenz solche Worte wählt, der wählt sie mit Bedacht. Dafür fehlt mir jedes Verständnis“, so Tauber.

Tauber fordert die Sozialdemokraten auf, ihre Vorsitzende zur Mäßigung aufzurufen. „Mich haben Parteimitglieder der SPD und den Sozialdemokraten nahestehende Bürger angesprochen, die die Äußerungen der SPD-Vorsitzenden bedauern und nicht nachvollziehen können. Angesichts der schlechten Umfragewerte der SPD im Bund ist eine gewissen Sorge bei der SPD mit Blick auf die Kommunalwahl vielleicht verständlich, aber sie rechtfertigt nicht die getätigte Aussage“, so Tauber.

„Die CDU Gelnhausen hat ein ausführliches Programm erarbeitet. Wir werden keinen Wahlkampf in den nächsten Wochen führen, bei denen Personen oder andere Parteien auf diese Weise angegriffen werden. Wir wählen am 27. März das Parlament und nichts anderes. Darum sollte die SPD sich mit uns der Sache streiten – um die Videoüberwachung am Bahnhof oder den freiwilligen Polizeidienst beispielsweise – und Frau Horst sollte diese pauschale Beleidung zurücknehmen“, erklärt CDU-Chef Tauber abschließend.


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