10.05.2017, 08:40 Uhr
Umbau des Meerholzer DGH zu Kita dringend notwendig
Christian Litzinger und Jürgen Degenhardt haben kein Verständnis für Jochen Zahns Forderung

Gelnhausen. Mit einiger Verwunderung haben CDU-Bürgermeisterkandidat Christian Litzinger und sein Stellvertreter im Amt des Fraktionsvorsitzenden, Jürgen Degenhardt, die Forderung von BG-Kandidat Jochen Zahn zur Kenntnis genommen, den bereits vor einiger Zeit in die Wege geleiteten Umbau des Meerholzer Dorfgemeinschaftshauses zu einer Kindertagesstätte zu stoppen.

 

 

Degenhardt: „Diese Kehrtwende fällt Herrn Zahn, dessen Partei bekanntermaßen seit über zehn Jahren Teil der Regierungskoalition in der Stadtverordnetenversammlung ist, reichlich spät ein. Zum einen gibt es einen einstimmigen Magistratsbeschluss hierzu, zum anderen wurden im Haushalt bereits die entsprechenden Mittel eingestellt – soweit ich weiß, auch mit Stimmen der BG. Wenn Herr Zahn und die BG hier doch eine abweichende Haltung haben, hätten sie damit nicht hinter dem Berg halten sollen. Jetzt im Bürgermeisterwahlkampf mit diesem Thema um die Ecke zu kommen, zeugt nicht gerade von politischer Weitsichtigkeit, sondern riecht nach Populismus.“

 

Christian Litzinger kann die Argumentation Zahns nicht nachvollziehen: „Jochen Zahn weist in seinen Ausführungen auf die 600 bis 700 neuen Mitbürger hin, die sich mittelfristig im Neubaugebiet „Mittlauer Weg“ zwischen Meerholz und Niedermittlau ansiedeln werden. Das ist richtig. Da es sich dabei aber naturgemäß in der Mehrzahl um junge Familien handeln wird, ist der Ausbau der Kindertagesstätte dringend notwendig und muss aus meiner Sicht Priorität haben.“

 

Natürlich müsse für die „Gemeinschaft der Älteren Generation“ und die betroffenen Vereine, die das Dorfgemeinschaftshaus bislang als Treffpunkt nutzen, nach Alternativmöglichkeiten Ausschau gehalten werden. „Hier eine kluge Lösung zu finden, ist eine der ersten Aufgaben des zukünftigen Bürgermeisters. Dabei gilt es auf die Betroffenen zuzugehen und neue Angebote zu schaffen. Aus reiner Bequemlichkeit und Klientelpolitik hier auf dem Status Quo zu beharren, ist aber sicher nicht der richtige Weg.“

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